5 Rituale für mehr Körpergefühl, die mir wirklich guttun
Aktualisiert: vor 5 Stunden
Hallo, meine Lieben!
Ich habe im vorletzten Artikel Zurück in den Körper über die Gründe für ein überfordertes Nervensystem geschrieben und eine kleine Einführung in Somatisches Yoga gegeben.
Heute teile ich mit dir fünf Rituale, die ich für mein körperliches Wohlbefinden pflege und die mir besonders viel Freude und Entspannung schenken.
Los geht's😊
Massage
Massagen stehen bei mir ganz oben. Mindestens einmal alle zwei Monate gönne ich mir diese wohltuenden Handbewegungen. Ich muss dafür kaum etwas tun. Kein Training, kein Aufwand, nur ankommen und loslassen. Der Körper bedankt sich mit einem tiefen, angenehmen Gefühl, und ich bin überzeugt, dass er in dieser Ruhe auch seine eigenen Heilungsprozesse besser unterstützen kann.
Ob klassische Massage, Ayurveda oder traditionelle Thai-Massage, ist mir fast egal. Letztere liebe ich allerdings besonders. Ich habe einen robusten Körper, und bei der Thai-Massage arbeitet man auch mit Ellenbogen, Unterarmen und Füßen. So entsteht deutlich mehr Druck, und genau darin darf ich regelrecht versinken.
Mein Tipp für Innsbruck und Umgebung: Das Nirvana in der Salurner Straße 15. Sehr kompetentes Personal, und dazu ausgesprochen nett.
Sauna und Dampfbad
Ja, die gute alte Sauna. Vermutlich hast du in deinem Fitnessstudio eine oder die nächste Wellness-Oase ist in deiner Nähe. Über die gesundheitsfördernden Wirkungen des Schwitzens ist bereits viel geschrieben worden. Es bringt den Kreislauf in Schwung und wirkt, wie ich es erlebe, wahre Wunder, um überschüssige Energie loszuwerden. Manchmal auch ältere Energiereste, die sich im Körper festgesetzt haben.
Persönlich liebe ich Aufgüsse mit Waldnoten oder Zitrusdüften. Seit ich unter der Woche Zeit habe, gehe ich häufiger als früher. An Abenden und Wochenenden ist es voll, und ich genieße meine Privatsphäre, wenn weniger Menschen da sind.
Die Auswahl in Tirol ist riesig, und du hast sicher deine Lieblingsorte. Ich fahre gerne an den Achensee ins Atoll Achensee. Eine Alternative ist das Stubay. Wenn es mal edler sein darf, lässt sich der Saunagang mit einer Übernachtung verbinden, zum Beispiel im Hotel Klosterbräu in Seefeld oder im Lanserhof.
Was ich manchmal vermisse, ist ein echtes, authentisches Hamam. Und dazu ein Glas Schwarztee😌
Yoga und Dehnen
Beim Yoga und Dehnen folge ich meiner Intuition. Ich mache, was der Körper gerade verlangt, und das ist an jedem Tag etwas anderes.
Das Dehnen war für mich früher fast Pflicht. Im Fußball und im Jiu-Jitsu ist es unverzichtbar, um das Verletzungsrisiko zu senken. Yoga habe ich mir größtenteils selbst beigebracht, anfangs über YouTube-Videos. Mittlerweile verlasse ich mich mehr auf mein Gefühl als auf eine Anleitung.
Eines bleibt dabei immer gleich: bewusst atmen. Der Atem ist die Brücke zwischen Körper und Geist.
Peelings und Cremes
Das ist für mich ziemlich neues Terrain. Lange kam ich mit Deo und einer einfachen Feuchtigkeitscreme aus. Typisch Mann. 😄
Inzwischen probiere ich mich durch. Für Männer gibt es mittlerweile eine viel größere Auswahl und verschiedene Marken. Bei der Qualität mache ich keine Abstriche und greife auch zu nachhaltiger Kosmetik, die deutlich teurer ist. Besonders empfehlen kann ich Dr. Hauschka und Weleda.
Wenn du es lieber natürlich und unkompliziert magst, ohne viel zu mischen und zu kombinieren, probiere natives Kokosöl. Für viele ist es ein kleines Wundermittel für Haut und Haare. Wie jede Haut ist auch deine individuell, also teste es am besten erst an einer kleinen Stelle.
Waldspaziergang
Ein Waldspaziergang beruhigt alle Sinne. Es ist eine Rückverbindung mit der Natur. Gerade wenn ich zu sehr im Kopf bin, gehe ich hinaus. Ich rieche an Blumen, beobachte Insekten, höre den Wind zwischen den Blättern, und spüre die Erde unter den Händen.
Das holt mich aus dem Trott zurück. Mich zu erden ist mir besonders wichtig.
Am glücklichsten macht mich der Duft des Waldes während oder nach dem Regen. Nichts belebt meine Sinne so sehr wie dieser eigenartige Geruch, der dem Wald seine ganz eigene Magie verleiht.
So.
Wir halten fest: Self-Care ist kein Luxus. Es ist eine Rückkehr in den eigenen Körper.
Das waren fünf Praktiken, die für mich wahre Wunder bewirken.
Deine Liste sieht vielleicht ganz anders aus, und das ist genau richtig so. Dein Körper kennt seine Sprache, und du lernst sie nur, indem du ihm zuhörst.
Eine Frage zum Mitnehmen: Was hat dein Körper zuletzt gebraucht, und was hast du ihm stattdessen gegeben?
Nimm dir heute einen Moment, in dem du nichts leisten musst.
Nur spüren.
Einen schönen Feiertag noch 😄


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