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Die Dunkle Nacht der Seele

vor 20 Stunden
10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 35 Minuten

Ich liege flach auf der Couch, den Laptop auf dem Schoß, und tippe diese Zeilen.


Für mehr reicht meine Energie im Moment nicht.


Selbst das Sitzen am Schreibtisch ist mir zu viel.


Da ist Lethargie. Eine bleierne Schwere im Körper, hier und da Schmerzen in den Gelenken. Kein Antrieb, kein Schlaf. Hin und wieder steigen starke Gefühle auf. Ein flauer Magen, Übelkeit, Druck auf dem Kopf, Druck auf den Kiefern, Zähneklappern.


Manchmal rasen meine Gedanken so schnell, dass ich keinen Halt finde und in den Sog reingerate. Hindurch in das Auge des Sturms. Dort tauchen Stimmen auf. Alte Stimmen, befehlend und erniedrigend. Oder manchmal eine sehr ruhige und freundliche Stimme.


Von außen betrachtet, könnte man das Fieber nennen. Oder Depression.


Vielleicht ist es manchmal auch beides, und der Körper verdient in jedem Fall Aufmerksamkeit.


Doch es gibt noch eine andere Lesart.


Das sind die wüsten, chaotischen Szenen von Heilung, über die nur die wenigsten sprechen.


Und genau sie inspirieren mich, über Die Dunkle Nacht der Seele zu schreiben.



Was ist Die Dunkle Nacht der Seele?

Es gibt Zeiten im Leben, in denen das Fundament nachgibt. Was gestern noch Sinn hatte, fühlt sich plötzlich hohl an. Ziele, die dich getragen haben, tragen nicht mehr. Rollen, die du jahrelang gespielt hast, sitzen wie fremde Kleider.


Und an die Stelle der Antworten, die uns unser Kopf erzählen möchte, tritt eine Frage, die sich nicht abschütteln lässt:


Wofür das alles?


Das ist die die Dunkle Nacht der Seele im Kern.


Ein Zusammenbruch des bisherigen Sinns, ein tiefes Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit. Es ist eines der dunkelsten Kapitel, die ein Leben schreiben kann, und zugleich eines mit enormem Potenzial. Viele Menschen durchleben es einmal oder mehrmals, doch kaum jemand weiß, was ihm da gerade geschieht.



Woher der Begriff kommt

Geprägt hat ihn der spanische Geistliche Johannes vom Kreuz im 16. Jahrhundert.


Johannes von Kreuz unterstütze die Reform Teresas von Ávila, die den Orden zu Einfachheit, Stille und innerem Gebet zurückführen wollte. Die konservativen Karmeliten sahen darin Verrat und ließen ihn in einen Klosterkerker werfen.


Neun Monate blieb er dort, in einer engen Zelle mit kaum Licht, geschwächt und gedemütigt.


Und doch beschreibt er diese Zeit später nicht nur als Leere, sondern auch als Reinigung und als Begegnung mit der Gegenwart Gottes. Im Kerker beginnt er zu dichten. Im August 1578 gelingt ihm die Flucht, und kurz darauf entsteht sein Gedicht Noche oscura, die „Dunkle Nacht“.


Das Bild hinter der Dunklen Nacht ist uralt und sie findet sich in vielen Bereichen. Es beschreibt den Abstieg in die Dunkelheit, bevor Neues beginnt. Man findet sie auch zum Beispiel bei:


  • Mythen: Die sumerische Göttin Inanna steigt in die Unterwelt hinab und kehrt verwandelt zurück. Odysseus Heimkehr oder Yunus (Jonas) im Bauch des Fisches.

  • Carl Jung: Pionier in der Tiefenpsychologie, spricht von der Individuation und dem Schatten, dem fortlaufenden Entwicklungsprozess des Menschen.

  • Mysterienkulte: Die Alchemisten schrieben „V.I.T.R.I.O.L.“ über ihre Werkstätten: Besuche das Innere der Erde, und durch Läuterung wirst du den verborgenen Stein finden.

  • Salvador Dalí: Johannes vom Kreuz hatte eine Skizze der Kreuzigung gezeichnet, gesehen von oben, aus der Perspektive Gottes. Dalí griff sie in einem Gemälde auf:


Christus des heiligen Johannes vom Kreuz  (1951)
Christus des heiligen Johannes vom Kreuz  (1951)

Was dir in der Nacht begegnet

Licht und Schatten ordnen sich neu an und es entsteht ein Vakuum. Es ist eine Leere, die befüllt werden möchte. Nicht unbedingt per aktivem Tun sondern mehr durch Zulassen, Reflektieren, Akzeptanz und Selbstliebe.


Es ist die Nacht, wo dein Schatten gehört werden möchte. Sie setzt sich aus dem zusammen, was wir lange nicht anschauen wollten. Dazu gehören verdrängte Urängste, ungeheilte Wunden aus der Kindheit, Traumata, übernommene Glaubenssätze und Anteile von uns, die wir unbewusst ablehnen.


Die Alchemisten nannten diese erste Phase der Verwandlung Nigredo, die Schwärzung. Alles Alte zerfällt, löst sich auf und fault, bevor etwas Neues entstehen kann.

Ohne Nigredo kein Gold.


Dass wir diesem Teil des Weges nicht freiwillig begegnen, ist verständlich. Niemand verlässt gern die Komfortzone. Deshalb kommt die Nacht oft ungebeten, als Krise, als Verlust, als Erschöpfung. Und in gewissem Sinn ist sie der Moment, in dem deine Seele sich zu Wort meldet:


Es ist Zeit, nach innen zu schauen.


Was dabei stirbt, und was nicht

Viele Mystiker sprechen vom „Tod des Egos“.


Ich möchte es behutsamer ausdrücken.


Etwas in dir verliert seine Macht, nämlich die Identität, die auf Kontrolle, Angst und fremden Erwartungen gebaut war. Deine uralten Emotionen, die nie eine Auflösung bekamen und und sich nun auf körperlicher Ebene loslösen. Dein energetisches Ungleichgewicht, das nun balanciert wird und dein Schicksal für immer verändert.


Diese Entmachtung muss wenigstens teilweise geschehen, damit Raum entsteht für ein Selbst, das tiefer verwurzelt ist. Viktor Frankl nannte das Gefühl dahinter das „existenzielle Vakuum“. Für ihn war es kein Beweis, dass das Leben sinnlos ist, sondern ein Ruf, Sinn neu zu entdecken.


Das Paradox der Nacht

Die Dunkle Nacht ist so einfach wie kompliziert, wie Spirituelles nun mal ist, ein Paradox in Reinform:


Du verlierst deinen Weg, damit du deinen wahren Weg gehen kannst.

Du verlässt dich selbst, um dich selbst zu finden.

Du umarmst die Dunkelheit, um das Licht zu erkennen.


Und danach?

Wenn wir diesen Prozess, so schmerzhaft er sein mag, als Chance anerkennen können, entsteht etwas Neues. Wie ein Samenkorn, das in der dunklen Erde aufbricht, bevor es das Licht sieht.


Ein Leben, das nicht mehr aus Anpassung gespeist wird, sondern aus deinem Seelenruf und deinen Werten.


Die aktuelle Dunkle Nacht, die ich erlebe ist nicht so schlimm, wie die vorherigen. Frühere Erfahrungen waren deutlich intensiver, ein Wechselbad aus Gefühlen und körperlichen Schmerzen, dass mich in die eigenen Abgründe geführt hatte.


Sie war der Wendepunkt von einem Leben in Angst und Selbstkontrolle hin zu mehr Freiheit, Selbstermächtigung und Handlungsspielraum.



Dunkle Nacht, Depression oder Midlife-Crisis? Eine ehrliche Unterscheidung


Vorab, und das ist mir wichtig: Ich bin kein Arzt und kein Psychiater. Was ich dir hier erzähle, ist Erfahrung, Lektüre und Reflexion. Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest, lass dich bitte medizinisch abklären, bei deiner Hausärztin, einem Facharzt für Psychiatrie oder einer Psychotherapeutin!!!


Denn die Symptome die Die Dunkle Nacht der Seele hervorruft, ist jenen einer Depression sehr ähnlich:


  • Extreme Traurigkeit ohne Erklärung, warum du traurig bist

  • Unkontrollierbares Weinen

  • Ein Gefühl der Leere

  • Motivationsverlust bei Aktivitäten, die du früher gerne gemacht hast

  • Appetitlosigkeit oder das Bedürfnis, zu viel zu essen

  • Schlaflosigkeit oder zu viel Schlaf

  • Männer erleben erektile Dysfunktion, Frauen einen Libidoverlust

  • Vermehrter oder übermäßiger Konsum von Drogen oder Alkohol

  • Das Bedürfnis, sich aus sozialen Beziehungen zurückzuziehen; der Wunsch sich zu isolieren

  • Schlechte Körperhygiene

  • Gereiztheit und Stimmungsschwankungen

  • Albträume

  • Körperliche Schmerzen, Kopfschmerzen oder Probleme mit der Verdauung

  • Gefühle der Wertlosigkeit

  • Lethargie (keine Energie)

  • Selbstmordgedanken


Depression

Ehrlich gesagt ist es mir nicht möglich eine klare Abgrenzung zur Depression zu ziehen, eben weil sich die Symptome so sehr ähneln.


In der Psychologie wird Depression nach festen Kriterien diagnostiziert. Nach dem DSM-5-TR müssen mindestens fünf Symptome innerhalb derselben zwei Wochen bestehen, eine Veränderung zum früheren Befinden darstellen, und mindestens eines davon muss gedrückte Stimmung oder Verlust von Interesse und Freude sein.


Die deutsche Versorgungsleitlinie orientiert sich an der ICD-11 und verlangt ebenfalls mindestens fünf Symptome. Lies gerne hier über das ICD-11 und vergleiche deine Symptome, falls welche vorhanden sind.


Midlife-Crisis

Von dem Begriff "Midlife-Crisis" halte ich persönlich nicht viel. Den Begriff prägte der Psychoanalytiker Elliott Jaques 1965 in seinem Aufsatz „Death and the Mid-Life Crisis“. Eine klinische Diagnose ist sie nicht und die Forschung hat sie nie als universelle oder zu erwartende Lebensphase belegt.


Die "Midlife-Crisis" ist vor allem ein Begriff aus dem US-amerikanischen Raum.


Interessant ist ihr Kern. Für Jaques war es das Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit.


Genau dieses Thema begegnet dir auch in der Dunklen Nacht.

Der Unterschied: Die Midlife-Crisis ist an eine Lebensphase gebunden. Die Dunkle Nacht kennt kein Alter.


Und noch etwas sollte man wissen: Depressionen sind in der Lebensmitte besonders häufig, auch das ein Grund, genau hinzusehen.


Meine eigene Unterscheidung

Depression und Midlife-Crisis beschreiben, was mit dir geschieht. Psychologen nennen es eine existenzielle Identitätskrise. Die Dunkle Nacht beschreibt, wie du es deutest, nämlich als Ruf der Seele. Das sind verschiedene Ebenen, deshalb schließen sie einander nicht aus.


Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Dunkle Nacht der Seele einerseits psychische, emotionale und mentale Symptome hervorruft, die der Depression sehr ähnlich sind, andererseits aber auch - und das ist wichtig für die Unterscheidung - ruft es den inneren Antrieb, über sich selbst hinauszuwachsen und über sein bisheriges Leben Gedanken zu machen. Es kommt zur Seelensuche, zur Sinnfindung, zur Frage:


"Warum bin ich überhaupt hierhergekommen?"


Eine klinische Depression kann dein ganzes System lahm legen. Das kann auch zu Beginn der Dunklen Nacht geschehen. Aber wenn du in der Dunklen Nacht bist, dann wirst du dich unweigerlich auch mit dir selbst auseinandersetzen und verspürst tief in dir drin irgendwo das Verlangen nach Antworten und Sinnfindung.


Du wirst sozusagen von deiner Seele durch all deine Traumata, Ängste und unverarbeiteten Emotionen geführt, indem diese eine nach der anderen (oder auch alle auf einmal) an die Oberfläche, also in dein Bewusstsein, gespült werden.


Eine Depression hingegen deckelt dein Bewusstsein ein, du hast das Gefühl, als würdest du durch Nebelschwaden gehen und gar nichts mehr wahrnehmen.


Was Begleiter aus der Seelsorge beschreiben: In der Dunklen Nacht bleibt der Mensch trotz Schmerz in seinem Kern intakt und ahnt, dass der Schmerz einen Sinn hat, Humor und Mitgefühl für andere bleiben meist erhalten.


In der Depression dagegen erlebt man sich oft als verbittert, selbstablehnend und möchte sofortige Erleichterung.


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An diesem Punkt dürfen wir festhalten, dass jeder von uns schon Mal etwas erlebt hat, das diesen Beschreibungen nahekommt. Der Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Liebe, der Verlust der Gesundheit oder der Lebensgrundlage.


Sie alle haben die Wucht, uns an einen dunklen, schwer erträglichen Ort zu zwingen. Und wie bei diesen Verlusten kann auch die Dunkle Nacht der Seele von einem Tag auf den anderen hereinbrechen, mit Beschwerden, die der Trauer zum Verwechseln ähnlich sind.


Bei mir war es so.


Ich hatte einen festen Arbeitsplatz mit gutem Gehalt. Ich war körperlich fit und nahm an Wettkämpfen teil. Ich hatte mein eigenes Unternehmen gegründet und wollte es unbedingt zum Erfolg führen.


Und dann, von einem Tag auf den anderen.


Kein Todesfall. Kein Beziehungsende. Keine Kündigung.


Sondern eine Begegnung.


Ein intensiver Augenblick mit einem Menschen, den ich kaum kannte, und dann sein Abschied.


Am nächsten Tag lag ich in Embryohaltung im Bett und heulte tagelang. Dieser Abschied hatte etwas in mir aufgebrochen und mich in einen Prozess gezwungen, den ich nie gewählt hatte.

Die Art und Weise, wie alles zustande kam, machte es mir unmöglich, die Geschehnisse nicht durch eine spirituelle Linse zu betrachten.


Es war die schmerzhafteste Erfahrung meines Lebens. Mein Zustand hätte nach psychologischer Hilfe gerufen. Ich hatte keinen Plan, was mit mir geschah, und verlor jede Kontrolle, von der ich je geglaubt hatte, sie zu besitzen.


Ich glaube, da waren Anteile in mir, die Mühe hatten, um Hilfe zu bitten, und die sich schämten, sie anzunehmen. Und es gab Anteile, die entschlossen durch diese Nacht gehen wollten, um wiedergeboren zu werden. Mir war bewusst, dass mir meine eigenen Projektionen ins Gesicht lachten, und ich war fest entschlossen, zurückzublicken.


Das Licht in der Dunkelheit zu finden. Im Leid meine eigene Bedeutung zu erschaffen.


Hin und wieder dachte ich daran, einen Psychiater aufzusuchen. Ich wusste, dass psychosoziale Faktoren meiner Herkunftsgeschichte eine Rolle spielten. Und doch wäre ich nie auf die Idee gekommen, das Ganze nur psychologisch zu betrachten.


Das war meine Situation. Ich erzähle sie als Erfahrung, nicht als Empfehlung. Im Nachhinein weiß ich, dass ich Hilfe gebraucht habe und andererseits ist es meine Reise von Angst zu Liebe. Von Opferhaltung zu Selbstermächtigung.


Wer sollte ihn gehen, wenn nicht ich?


Ich selbst war ohnehin nie allein. Zwischen kummervollen Bettlaken, Journaling, Gebeten und Gesprächen mit dem Herrn gab es viele mystische Erfahrungen: prophetische Träume, Astralreisen, körperliche Signale und das Baden in Gottes Gnade.


Und immer wieder wurden mir die richtigen Menschen an die Seite gestellt, wenn ich nicht weiterkam.


Nach meiner ersten dunklen Nacht, erwartete mich eine Reise nach Marokko.


Gott war gändig, selbst Fremde zur Hilfe zu schicken.


Rachid erzählte mir vom Verlust seiner Frau, während wir durch rot getränkte Mohnfelder gingen.

Ridvan, der Teeverkäufer am Strand von Agadir. Sein Tee hatte die Wärme seiner haselnussbraunen Augen. In diesen Augen lag eine Tiefe, die der Tiefe meines Innenlebens endlich einen Spiegel vorhielt.

Ruby, eine ältere Dame aus Peru, ließ mich mit meiner Übelkeit nicht allein und führte mich in Marrakesch über den Markt, durch ein Gewirr aus Gewürzdüften und dem Gestank gekochter Schafsköpfe.

In Fés, der Königsstadt erblickte mich Nora noch bevor ich sie sah. Keiner von uns beiden ahnte, dass mich mein Weg zu ihrer Tür führen würde. Sie empfing mich, wie ihren eigenen Sohn und stellte mich ihrer ganze Familie vor. Wahrlich, sie hat mich wie einen König behandelt.

Und Joelle. Unter dem Sternenhimmel, über den weiß getünchten Dächern von Tanger, erzählten wir einander von unseren Erfahrungen. Als sie mich nach der Scham fragte, kehrte vollkommene Stille ein. Ich brachte kein einziges Wort heraus, als würde die ganze belebte Stadt nur unserem Flüstern lauschen. Mit dieser Frage gab sie mir den Wink, was wirklich über all dem Schmerz und den unterdrückten Gefühlen lag und mir den Zugang erschwerte.

Das war meine Situation. Ich erzähle sie als Erfahrung, nicht als Empfehlung.


Zum Schluss sind hier noch einige Erfahrungen, die du während der Dunklen Nacht der Seele machen wirst:

  • Du hast keine Ahnung, was mit dir passiert oder warum. Du findest keine Ursache für dein Leiden.

  • Du fängst an, dein Leben in Frage zu stellen: Warum bin ich hier?

  • Du ziehst die Möglichkeit in Betracht, dass deine Karriere nicht mehr zu dir passt.

  • Du hast das Gefühl, dass du deinen Glauben verlierst (wenn du ein spiritueller oder religiöser Mensch bist).

  • Du fängst an zu denken, dass es vielleicht doch einen Gott gibt (wenn du Atheist oder Agnostiker bist).

  • Du hast das Bedürfnis, dich von Menschen zu trennen, denen du in der Vergangenheit sehr nahe gestanden hast (weil sie dir nicht mehr gut tun).

  • Deine Gedanken kreisen um tiefgründige, philosophische Themen (z.B die Natur der Existenz).

  • Du fängst an, ungewollt in Erinnerungen zu schwelgen, die du lieber vergessen würdest.

  • Du beginnst, Fremden gegenüber nachsichtiger zu sein und erkennst, dass wir alle nur unser Bestes tun

  • Du empfindest ein Gefühl der Traurigkeit für den Zustand der Erde und die Menschheit als Ganzes und fühlst gleichzeitig eine starke Verbindung zu ihr

  • Du kommst in Kontakt mit deiner eigenen Sterblichkeit

  • Du beginnst zu erkennen, dass alles vergänglich ist, und fragst dich, was der Sinn von allem ist

  • Du hast dringend das Bedürfnis alleine zu sein, obwohl du mit dir selbst vielleicht völlig unzufrieden bist

  • Nichts interessiert dich, auch nicht Aktivitäten, für die du schon immer eine echte Leidenschaft hattest

  • Du fragst dich, ob du ein schlechter Mensch bist, obwohl du dich immer für einen guten Menschen gehalten hast und um umgekehrt denkst du, dass du eigentlich ein guter Mensch sein könntest, obwohl du dich immer für einen schlechten Menschen gehalten hast


Falls du dich eines Tages in der Dunkelheit wiederfindest, so achte und sorge für dich und habe den Mut durch den Tunnel zu gehen bis ans Licht.


Du bist wichtig und Hilfe ist immer für dich da! Streck dein Hände aus!


Wenn du nicht das Gefühl hast, dass dein derzeitiger Zustand einen starken spirituellen Aspekt hat, leidest du vielleicht an einer Depression. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du dann unbedingt einen Arzt konsultieren!


Die Dunkle Nacht der Seele ist ein spiritueller Transformationsprozess, der eine spirituelle Lösung erfordert. Depressionen hingegen sollten von psychiatrischem Fachpersonal behandelt werden.

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